Küsterhausfest 2015


Gemütliche Runde u.a. mit Mizi und den Hofhansls Am 3. Mai, dem Sonntag Kantate, wurde in der Evangelischen Kirche in Pressbaum ein fröhlicher, musikalischer Festgottesdienst anlässlich der Fertigstellung des renovierten Küsterhauses gefeiert.

Ich erlaube mir einen kurzen Rückblick:
Am 1. Oktober 1933 wurde die Evangelische  Barackenkirche ( ursprünglich aus Castellane, Südfrankreich) feierlich eingeweiht, unter Pfarrer Dr. Walter Stöckl  wurde der  Bau des Küsterhauses 1959 vollendet; viele fleißige Hände, besonders  der „Evangelischen Siedlung“  in der Fünkhgasse, allen voran Familie Karl Balasch sen., die Familien Roth und Öhlschläger und Familie Graf aus Eichgraben haben daran gebaut. Ohne Mischmaschine, vorwiegend an den Wochenenden, ohne Entgelt!

Erste Bewohnerinnen waren  Sr. Gisela, dann Sr.Bertl und für kurze Zeit die Kantorin Frau Renate Petres. 1962 zog Sr. Hildegard aus Hamburg ein. Die 1963  gegründete ökumenische Schwesterngemeinschaft   wohnte bis zu ihrem Umzug 1968 ins neu errichtete, größere  Schwesternhaus in Eichgraben, im Küsterhaus. (Der Küster - von lat. custos „Hüter“, „Wächter“ - , auch Kirchendiener, Sakristan, bezeichnet einen Beruf in der Kirche, der heute in dieser Form kaum mehr existiert. Zu den Aufgaben gehört u. A. Reinigung und Pflege, Vorbereitung des Kirchenraumes, Altargerätschaften, Gartenbetreuung, Läuten der Glocke…)

Gemütliche Runde u.a. mit Renate Eze, Lisbeth Kupferschmidt und Fritz Brotel Pfarrer Mag. Dr. hc. Ernst Hofhansl, damals Student der Evangelischen Theologie, wohnte daraufhin mit seiner Frau Gretel und dem kleinen Andreas ca ein Jahr im  Häuschen neben der Kirche. Seit den 70 er Jahren beherbergte es viele verschiedene Familien, zuletzt einen Sohn von Familie Böhm. Immer wieder wurde Teil - renoviert, zB. eine kleine Küche im Keller von Familie Zima eingebaut, der Fußboden ausgebessert, dank einer großzügigen Spende von Frau Ratzenberger ( + ) das Dach, die Fenster, die Fassade erneuert!

Da in Pressbaum ein dringender Bedarf für geeignete Gemeinderäumlichkeiten besteht, beschloss  das Presbyterium und die Gemeindevertretung 2014 „eine Wand umzureißen“ daraus ergab sich eine Vielzahl von Folgeprojekten (neue Elektrik, Sanitär/Wasser Installationen, neue Küche, …) Ein besonderer Dank gilt Kurt und Sepp!

Ein heller, geräumiger Mehrzweckraum ist entstanden, lädt ein zum Verweilen, bietet Raum für Jung und Alt! Besuchen Sie einen Gottesdienst in Pressbaum, genießen Sie danach Kirchenkaffe im Küsterhaus!

Irene Wallner-Hofhansl